Foto-Ausstellung „auf den zweiten Blick“

Hohe Promidichte im Düsseldorfer Rathaus: Engagement für Jenny Jürgens Projekt „Herzwerk – gegen Armut im Alter“

Am Freitag, den 19. August 2016, folgten zahlreiche Gäste der Einladung von Schauspielerin Jenny Jürgens und Kreativduo Gueth/Koeberle und besuchten die Vernissage zur Ausstellung „Auf den zweiten Blick“. Auch prominente Gesichter Christian Tews und Oberbürgermeister Geisel zeigten sich im Düsseldorfer Rathaus begeistert vom Ergebnis der kreativen Initiative, bei der auch sie aktiv mitwirkten um Jenny Jürgens Projekt „Herzwerk – aktiv gegen Armut im Alter“ zu unterstützen. Noch bis zum 9. September werden öffentlich zugänglich die berührenden Fotos ausgestellt, die bekannte Gesichter wie Harald Krassnitzer, Axel Prahl, Bettina Zimmermann, Kai Wiesinger, Dunja Hayali,  u.v.m. maskenbildnerisch stark gealtert zeigen. Herzwerk_018

Armut im Alter – ein Problem, das in einer Gesellschaft, die sich ewige Jugend wünscht, leider häufig nicht beachtet wird. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, gründete die beliebte Schauspielerin Jenny Jürgens im Jahr 2009 gemeinsam mit dem Roten Kreuz das Projekt „Herzwerk“, und engagiert sich damit stark für Senioren, die unter Altersarmut leiden. Das Foto-Projekt „Auf den zweiten Blick“ – basierend auf einer Idee von Photograph Michael Güth und umgesetzt vom Kreativ-Duo Gueth/Koeberle – soll Jürgens „Herzwerk“ unterstützen, die Betrachter wachrütteln, auf das Thema aufmerksam machen, und nicht zuletzt auch Spenden generieren. Begleitet wird es von einer Vielzahl prominenter Gesichter, die maskenbildnerisch stark verändert abgelichtet wurden. So zum Beispiel Bettina Zimmermann und Kai Herzwerk_012Wiesinger, Axel Prahl, Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer, Dunja Hayali, Werner Schreyer, Michaela Schaffrath, Katy Karrenbauer, Peter Nottmeier, Lucy Diakovska, der Düsseldorfer Bürgermeister Thomas Geisel und seine Ehefrau Vera, Sophia Wollersheim, Christian Tews und natürlich Jenny Jürgens selbst. Sie alle wurden in die Anonymität eines beliebigen Menschen versetzt, der im normalen Straßenbild wahrscheinlich nicht weiter wahrgenommen werden würde. Die Prominenten sind also erst „Auf den 2. Blick“ zu erkennen.

Bei der Vernissage wurden nun die kreativen Ergebnisse des Projektes – an dem alle Beteiligten pro Bono mitgewirkt haben – vorgestellt.  Nach einer einleitenden Rede von Hausherr Oberbürgermeister Thomas Geisel (der sich mit Frau Vera ebenfalls für die Aktion hatte ablichten lassen), begrüßte Jenny Jürgens die Gäste mit einer emotionalen Rede. „Die Fähigkeit etwas abzugeben und zu Teilen beschenkt uns mit Mitgefühl, Menschlichkeit und der Dankbarkeit, die wir zurückbekommen,“ so Jürgens. „Viele Menschen haben alles und besitzen doch nichts, wenn sie keine nachhaltige Empathie empfinden können.  Am sinnvollsten mündet diese Empathie in Aktivität.

Denn Bedauern allein stiftet selten Veränderung. Wenn unser Blick beständig und unser Herz warm bleibt, haben wir die Chance auf Nachhaltigkeit. Es gilt das Alter zu schützen, denn es ist ein Quell aus Erfahrungen und ein Fundus des Wissens. Ich denke der Blick auf das eigene Alter wird friedvoller mit dem Wissen, dass es Menschen geben wird, die in Zukunft nach genau dieser Maxime handeln. Und wer weiß, vielleicht sind wir dann irgendwann diejenigen die dankbar dafür sein werden.“Herzwerk_027

Natürlich kam auch Fotograf und Ideengeber Michael Güth zu Wort, der zusammen mit Kreativkopf Dirk Koeberle seinen ausdrucksstarken Fotografien einen ganz speziellen Charakter verliehen hat. „Das Projekt ist zu einer wirklichen Herzensangelegenheit geworden. Jenny, die sich unglaublich stark engagiert und für Herzwerk einsetzt zu unterstützen, lag uns sehr am Herzen. Ich kann nur hoffen, dass unsere Bilder dazu dienen, dass sich die Menschen etwas mehr mit dem Thema befassen, darüber nachdenken und zum Helfen animiert werden – egal ob in Form von Geld-, Sach- oder Zeitspenden. Für viele der betroffenen Senioren zählt jeder Euro. Jede Minute, die sie nicht allein verbringen müssen ist ein Geschenk“, so Güth.

Das Projekt „auf den zweiten Blick“ konnte nicht zuletzt dank zahlreicher Sponsoren und Unterstützer stattfinden. An dieser Stelle geht besonderer Dank an:

luke and friends – Jan Wischermann – JuLi-PR – AK86 – ProFoto – PPS – Landeshauptstadt Düsseldorf – 21Agency – FewGoodMen – Catering Art – Frankenheim – Sigma – Elephant Bar – Nina Klein – Galerie Rothäuser – p&f wineries

Vor allem durch den Verkauf der Bilder sollen Spenden für „Herzwerk“ generiert werden. Kauf-Interessenten können sich unter info@zweiten-Blick.de melden – auch im Nachgang zur Ausstellung. Zeit-, Sach- und Geldspenden nimmt „Herzwerk“ natürlich jederzeit gern entgegen.

Spendenkonto:

DRK-Kreisverband Düsseldorf e.V.
Stichwort:„Herzwerk“
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN DE30 3005 0110 1005 4701 49
BIC DUSSDEDDXXX